Kartoffeln im Schlamm

Englmannsberg (intv) Sechs Zentimeter Wasser fielen auf die Erdoberfläche seiner Felder. Das hat der Pächter einiger Äcker in Englmannsberg ausgerechnet. Dort fielen bei einem Unwetter 60 Millimeter Regen pro Quadratmeter. Zumindest rein rechnerisch. Praktisch haben die Wassermassen erheblichen Schaden angerichtet. Wieviel genau, will der Pächter derzeit noch nicht beziffern. Nach seinen Angaben sind aber 30 Hektar „massiv betroffen“. Zum Teil hat es die Kartoffeln oben auf die Schlammmasse gespült, die am Hang talabwärts gerutscht ist. Soja und Kartoffeln wurden dort angepflanzt. Diese Kulturen sind laut Landwirtschaftsamt besonders anfällig für Erosion, genau wie Mais und Zuckerrüben. Doch es gibt Methoden, um solche Schäden zu verhindern. Denn Erosion kann schlimme Folgen haben. Nicht nur weil die Pflanzen verloren gehen, die mit großem Aufwand angebaut wurden. Auch wertvoller Boden verschwindet. Außerdem sind davon manchmal sogar die Gewässer betroffen.