Kampf gegen Leerstände

Ingolstadt (intv) Es ist ein Thema, das die Ingolstädter seit Jahren beschäftigt und immer wieder für viel Diskussionsstoff sorgt: Die Leerstände in der Innenstadt. Die Stadt hat sich bereits einige Maßnahmen einfallen lassen, um dieses Problem in den Griff zu bekommen. Einige Existenzgründer konnten auf diese Weise zwar Fuß fassen, doch Leerstände gibt es leider nach wie vor, vor allem in der Fußgängerzone. Nun soll ein neues Konzept dafür sorgen, dass die Innenstadt wieder mehr belebt wird. Mit „Cityfreiraum-Shop“ soll jungen, innovativen Existenzgründern der Einstieg erleichtert werden. „Wir wollen als Stadt Ingolstadt selbst einen Leerstand anmieten und dort dann gegen eine geringe Pauschale Existenzgründer, die ein Einproduktgeschäft anbieten wollen, zusammenfassen und diesen Existenzgründern die Möglichkeit bieten, ihr Produkt am Markt auszutesten“, erklärt Oberbürgermeister Christian Lösel.

Das bedeutet, dass sich zwei bis drei Existenzgründer über eine gewisse Zeit einen Laden teilen. Wenn das Produkt nach einer Testphase von maximal neun Monaten marktfähig ist, können die Existenzgründer dann aus dem Cityfreiraum-Shop ausziehen und selbst einen Leerstand anmieten.

Ziel ist es, in der Innenstadt Spezialitäten-Läden mit Produkten zu etablieren, die im normalen Handel nicht zu haben sind.

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