Josef Menzel Neu-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin

Ingolstadt (intv) Mit der Wahl des Direktors der Medizinischen Klinik II im Klinikum Ingolstadt zum Neu-Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) sind die Ingolstädter ab sofort im engeren Vorstand der größten medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaft in Deutschland und der größten Ultraschallgesellschaft weltweit vertreten.
In zwei Jahren wird Josef Menzel automatisch vom Neu-Präsidenten zum Präsident und damit den Vorsitz der DEGUM übernehmen. Zuvor war der Facharzt für Inneres sechs Jahre lang Leiter der DEGUM-Sektion für Innere Medizin. Die Internisten stellen mit rund 2.500 Mitgliedern die zweitgrößte Gruppe innerhalb der rund 10.000 Mitglieder starken Organisation. In der DEGUM sind alle Fachgesellschaften, die Ultraschall anwenden, zusammengeschlossen.
Seit über 40 Jahren hat es sich die Fachgesellschaft zur Aufgabe gemacht, die medizinische Ultraschalldiagnostik voranzubringen und die Qualität der Ausbildung und Anwendung zu sichern. „Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen für ihr Vertrauen und freue mich auf die neuen Aufgaben“, sagt Menzel über seine Wahl zum Neu-Präsidenten. Unter anderem definiert der Vorstand Fach- und Weiterbildungen für die Ultraschalldiagnostik sowie die Ultraschall-Ausbildung der Studenten, kümmert sich um die Qualitätssicherung in Fachpraxen und Kliniken und ist zentraler Verhandlungspartner der Krankenkassen und der kassenärztlichen Bundesvereinigung. Die DEGUM arbeitet eng mit Ärztekammern zusammen und stößt Forschungsprojekte an, die den Ultraschall in der Medizin weiterentwickeln sollen. „Wir gratulieren Professor Menzel zum neuen Amt. Es unterstreicht sein jahrelanges Engagement für die Qualität in der medizinischen Ultraschalldiagnostik“, lobt Andreas Tiete, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor des Klinikums Ingolstadt.