Joachim Herrmann bezieht bei Bürgerdialog Stellung

Ingolstadt (intv) Mehr Bayern in Deutschland oder mehr CSU im Bund. So oder so ähnich könnte man den sogenannten Bayern-Plan zusammenfassen, den die Christ-Sozialen als Wahlprogramm für die Bundestagswahl erstellt haben. Der Mann, der dafür Sorge tragen soll, ist Innenminiseter Joachim Herrman, der als Spitzenkandidat zur Wahl antritt. Kernthema bei Herrmann bleibt das der inneren Sicherheit. Schließlich sei hier in Bayern die allgemeine Akzeptanz von Polizei viel größer und das Einbruchsrisiko sei in Ländern wie Nordrhein-Westfahlen fast fünf mal so hoch. Grund hierfür sei unter anderem die personelle Ausstattung in Bayern. Konsequentes vorgehen fordert Herrmann beim Thema Abschiebungen. Hier müsse das geltende EU-Recht strikter vollzogen werden.

Über den gestrigen Diesel-Gipfel äußert sich Herrmann trotz der Kritik an der Minimal-Lösung positiv. Es sein gut, dass die Entscheidung im einklang zwischen Politik und Automobilindustrie gefällt wurde. Allerdings brauche es jetzt saubere Dieselautos und vor allem mehr Elektro-Autos. Der Statt könne durch eine bessere Infrastruktur bei Ladesäulen oder Kaufanreizen helfen, jedoch sei auch die Wirtschaft selbst gefordert.