„Jenseits des Guten und Schönen“

Ingolstadt (intv) Rund viereinhalb Millionen Besucher in ganz Deutschland und mehr als 30.000 Denkmäler. Der Tag des offenen Denkmals gewinnt immer mehr an Bedeutung. Am Sonntag haben die Bürger wieder die Möglichkeit, verschiedene kulturelle Erben in ihrer Region zu besichtigen. Das Motto in diesem Jahr: „Jenseits des Guten und Schönen – unbequeme Denkmale“. Auch Ingolstadt beteiligt sich an der Initiative. So habe man für den Tag beispielsweise bewusst den jüdischen Friedhof gewählt. Ein Ort, der nicht nur einen besonderen bauhistorischen Wert hat. Denn der Friedhof erinnert an Leid, Krieg und Tod.  Aber auch verschiedene Bauwerke aus den 50er Jahren stehen am Tag des offenen Denkmals auf dem Programm. Wie etwa das Gebäude Brückenkopf acht einhalb in Ingolstadt, das im Jahr 2007 in die Denkmalliste aufgenommen wurde. Highlight für die Besucher werden auch die Ausgrabungen auf dem Ingobräugelände sein.

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