Ja zur Grundschulsanierung

Gerolsbach (intv) Viele Gerolsbacher hängen an ihrer Grundschule. Immerhin ist die gut 30 Jahre alt und einige haben dort schon selbst die Schulbank gedrückt. Schäden und Mängel haben die Gemeinde nun aber dazu gezwungen zu handeln. Neubau oder Sanierung? Darüber konnten die Gerolsbacher bei einem Bürgerentscheid abstimmen.

Ja zur Sanierung. Knapp 850 Wähler haben sich bei der Abstimmung gegen den Neubau ausgesprochen. Zu viele Erinnerungen verbinden die Bürger wohl mit ihrer Grundschule. Die ist so langsam in die Jahre gekommen. Pflaster und Treppen senken sich, der Laufbahnbelag ist gewölbt.

„Im Innenbereich gibt es drei Klassenzimmer, die im Winter nicht mehr richtig beheizt werden können. So auch das Sekretariat. Wir haben hier einfach reagieren müssen. Außerdem ist unsere Schule noch nicht barrierefrei.“, erklärt Gerti Schwertfirm, 2. Bürgermeisterin der Gemeinde Gerolsbach.

Ein neues Brandschutzkonzept muss ebenfalls her. Der Gemeinderat entscheidet Mitte Juni über die genaue Planung und zwischen zwei Varianten. Bei der sogenannten kleinen Sanierung werden nur gewisse Teile des Schulgebäudes renoviert. Dem steht die Generalsanierung gegenüber.

„Bei der kleinen Sanierung liegt die Kostenschätzung bei rund 4,9 Millionen Euro. Bei der Generalsanierung liegen wir, laut Schätzung, zwischen 8 und 8,9 Millionen Euro. Inklusive Mittagsbetreuung.“, beschreibt Gemeinde Geschäftsleiter Thomas Kreller.

Der besondere Bau bleibt den Gerolsbachern also erhalten. Einen Wermutstropfen gibt es aber. Die rund 120 Schüler müssen während der Sanierungsarbeiten in Containern pauken.