Investitionen und Modernisierungen am Kreiskrankenhaus

Schrobenhausen (intv) Das Kreiskrankenhaus Schrobenhausen ist optimistisch ins neue Jahr gestartet. Obwohl im deutschen Gesundheitswesen noch immer Sparkurs angesagt ist, können die Schrobenhausener investieren – zum Beispiel in Elektroversorgung und Brandschutz, auch die Patientenrufanlage soll ausgetauscht werden. Rund 750.000 EUR sind in diesem Jahr für Modernisierungen veranschlagt. Und auch darüber hinaus gibt es einige wichtige Vorhaben, wie Geschäftsführer Dietmar Eine im intv-Interview erläutert.

„Im Frühjahr wollen wir die Akutgeriatrie als eigene Station etablieren“, so Eine. Damit könne sich die Klinik noch gezielter und interdisziplinär auf die gesundheitlichen Leiden älterer Menschen spezialisieren – von Frakturen über Nachbehandlung bis zu internistischen Untersuchungen. Außerdem seien wieder Aktionstage für die Öffentlichkeit geplant, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk „Klinik-Kompetenz Bayern“, dem das Krankenhaus seit vergangenem Jahr angehört.

Zertifiziertes Endoprothetik-Zentrum

Einen personellen Wechsel wird es im Bereich Orthopädie des Medizinischen Zentrums geben. Chefarzt Dr. Paul Haupt zieht sich im Juli aus dem Operationsgeschäft zurück. Sein Nachfolger soll im Frühsommer vorgestellt werden. „Ich bin seit 20 Jahren am Kreiskrankenhaus und habe in dieser Zeit rund 4.000 Gelenkoperationen durchgeführt“, so Haupt. Gerade in diesem Fachbereich steht das Kreiskrankenhaus außerordentlich gut da. Mit der Zertifizierung zum Endoprothetik-Zentrum, die im vergangenen Sommer erteilt wurde, erfüllt es als erstes Haus der Region 10 besonders hohe Qualitätsstandards bei der Implantation von Knie- und Hüftgelenken.

Einen ausführlichen Bericht zu den geplanten Maßnahmen und Neuerungen am Kreiskrankenhaus sehen Sie am Freitag ab 18:30 Uhr in unserer Sendung Studio Schrobenhausener Land.

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