Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Weichering (intv) Heute ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Der Gedenktag wurde von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen um das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung wachzuhalten. Eines dieser Probleme ist einen Job im sogenannten „ersten Arbeitsmarkt“ zu bekommen. Dabei können sie dafür durchaus qualifiziert sein, so wie der neunzehnjährige Andreas Obel aus Weichering. Er hat mit Hilfe der Maßnahme „Übergang Förderschule-Beruf“ des Integrationsfachdienstes eine feste Stelle gefunden. Er arbeitet nun als Gemeindearbeiter in Weichering. Genau wie seine Kollegen arbeitet er auch 39 Stunden in der Woche. Für seine Arbeit kann er sich voll und ganz begeistern, vor allem das Rasenmähen macht ihm Spaß. Bedingung für den Job war ein Führerschein. Den musste Andreas allerdings erst noch machen. Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten hat es dann aber doch geklappt. Und nicht nur er ist glücklich, in Weichering arbeiten zu dürfen, auch die Gemeinde freut sich über einen so motivierten Mitarbeiter, der noch dazu bei den Leuten so gut ankommt. Kein Wunder, in Weichering kennt beinahe jeder Andreas, denn der 19-Jährige ist auch außerhalb der Arbeit sehr aktiv. So ist er zum Beispiel auch Wanderwart. Andreas ist somit ein echter Gewinn für Weichering. Ein solcher können auch andere Menschen mit Behinderung für Arbeitgeber sein. In der Region sind knapp 500 von ihnen arbeitslos gemeldet. Mehr als die Hälfte von ihnen besitzen eine schulische, betriebliche oder sogar akademische Ausbildung.