Intensive Diskussionen: Zweites Bürgerforum zum Neubau der Ingolstädter Kammerspiele

Ingolstadt (intv) Ein Gebäude mit vielen Funktionen, das sich aber auch in das Stadtbild einfügen muss. Beim Neubau der Ingolstädter Kammerspiele setzt die Stadt dabei auch auf die Meinung der Bürger. Am Samstagnachmittag haben sich rund 50 Interessierte im Foyer des Stadttheaters versammelt, um sich über vier große Themenpunkte auszutauschen.

Stadtraumqualität, die Bedürfnisse des Theaters, Stadtbild und Denkmalschutz sowie das Thema Donau. Pro Tisch gab es zwei Experten, denen die Bürger Fragen stellen aber auch Anregungen geben konnten. Alle Ideen haben die Diskussionsteilnehmer dabei schriftlich festgehalten. Vier Entwürfe sind seit Ende November im Stadttheater ausgestellt. Die große Frage ist momentan, wo die Kammerspiele hinsollen.

„Im Gespräch sind Standorte, die einen Anbau im Süden vorsehen also Richtung Donau. Dann gibt es Entwürfe, die an der Südwestecke ansetzen, direkt an der Veranda des Theaters. Und es gibt zwei Entwürfe, die den Hauptbau in den Skulpturenpark des Museums für Konkrete Kunst legen, um den Platz hier abzsuschließen.“, erklärt Kulturreferent Gabriel Engert. Der ist zufrieden mit der bisherigen Bürgerbeteiligung. Die Anregungen aus der Diskussion am Samstag werden nun ausgewertet und in den weiteren Prozess miteinbezogen.

„Wir werden jetzt mit den vier Standorten, die ausgewählt worden sind einen Realisierungswettbewerb ausloben. Dabei können sich wieder Architekturbüros beteiligen mit konkretem Entwurf für das Gebäude. Unter denen wählen wir dann aus, wer das Gebäude bauen soll. Somit haben wir einen Planer und können mit dem Bau beginnen.“

Dabei hat sich die Stadt ein sportliches Ziel gesetzt. Zur neuen Spielzeit im Herbst 2021 sollen die Kammerspiele eröffnet werden. Der Bau müsste dann spätestens im Herbst 2019 beginnen.