Innenstadt-Aktivist spendet 1.200 Euro für die Straßenambulanz

Ingolstadt (intv) An sich sollte das Geld an die Stadtkasse gehen, doch letztendlich kam es jetzt einem guten Zweck zugute. Es geht um satte 900 Euro, Kosten für die Reinigung der Pflasterbereiche, die Alois Finkenzeller vor gut zwei Jahren mit dem gelben Buchstaben „A“ besprüht hatte, „A“ für Achtung – hier ist eine Stolperfalle. Insgesamt 50 Hinweise, Symbole für die Nachlässigkeiten optischer und konzeptioneller Art, die Finkenzeller und seine Aktion Innenstadt seit Jahren kritisieren.

Die Rechnung hat der Aktivist nicht bezahlt, drei Mahnungen blieben ohne Konsequenzen, Finkenzeller wurde letztendlich die Zahlung erlassen. Die Spenden aus den Unterstützerkreis aber hat der Rechtsanwalt jetzt auf 1.200 Euro aufgerundet und an Bruder Martin übergeben. Der will damit u.a. den Wirkungskreis über die Grenzen der Innenstadt ausdehnen.

Finkenzeller aber bleibt am Ball, er will auch weiterhin die Finger in die Wunden legen. Stolpersteine, so sein Fazit, gibt es solange, wie die Stadt nur an Symptomen arbeitet und die Ursachen außen vor lässt.

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