Initiative „FutureCityFactory“ stellt sich den Herausforderungen der Zukunft

Ingolstadt (intv) Bis zum Jahr 2050 werden über 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Ein Großteil der Wirtschaftskraft wird sich dann auf wenige hundert Zentren konzentrieren. Damit stellt die Stadt der Zukunft neue Anforderungen an die Infrastruktur von Industrie, Handel und Dienstleistungen. Die Audi-Produktion hat, gemeinsam mit dem Network of Automotive Excellence, die Initiative FutureCityFactory ins Leben gerufen. Ziel der Initiative ist es, die zentralen Herausforderungen in der Zukunft zu identifizieren und gemeinsame Lösungen für Wirtschaft und Städte zu finden.

Eine diese Herausforderungen ist der bevorstehende Fachkräftemangel. Produktion im Grünen sei nicht mehr möglich, so Felix Schwabe vom Innovationsmanagement der Audi AG, da Fachkräfte in großen Städten leben wollen und sich daher auch die Firmen dort ansiedeln müssten. Dadurch ist wiederum mehr Wohnraum und eine bessere Infrastruktur in den Städten nötig. Die Herausforderungen der Zukunft können somit nur von Wirtschaft und Städten gemeinsam gelöst werden. Die Konferenz im Audi Konferenz Center sollte ein erster Schritt für den gemeinsamen Dialog sein. In vier Impulsvorträgen wurden die Herausforderungen an die Stadt der Zukunft aus Sicht der Wirtschaft, der Städte und der Wissenschaft beleuchtet. Danach konnten die Besucher der Konferenz sich in sogenannten Marktplatz-Sessions austauschen, Fragen und Probleme identifizieren und erste Projektideen erläutern.