Ingolstadt-München: Noch kein Aufatmen für Bahnpendler

Ingolstadt (intv) Eigentlich hätten Bahnpendler heute aufatmen sollen. Denn die Zugstrecke von Ingolstadt nach München ist nun wieder normal befahrbar. Im Streckenabschnitt Ingolstadt-Petershausen fahren die Züge wieder auf beiden Gleisen. Doch gleich am ersten Tag nach Aufhebung der Großbaustelle haben Fahrgäste erneut starke Nerven gebraucht. Aufgrund einer Weichenstörung bei Baar-Ebenhausen wurde das Gleis von Rohrbach in Richtung Ingolstadt gesperrt, dadurch kommt es bei den Regionalbahnen bis in den Abend zu Beeinträchtigungen. Die Beseitigung der Störung kann bis in die Abendstunden andauern.

Am vergangenen Wochenende war der Streckenabschnitt Ingolstadt-Petershausen komplett gesperrt. Bahnarbeiter haben hier Schienen ersetzt und die Brücke bei Reichertshofen fertiggestellt. Ab heute fahren die Züge wieder auf beiden Gleisen und damit wie im ursprünglichen Fahrplan angegeben. Einschränkungen durch die Bauarbeiten fallen somit weg. Laut der Deutschen Bahn soll der Streckenabschnitt Zug um Zug auf höhere Geschwindigkeiten vorbereitet werden. Gut 50 Millionen werden allein auf diesem Abschnitt investiert.

Am 25. und 26. Oktober sperrt die Bahn allerdings noch einmal die Strecke zwischen Ingolstadt und Rohrbach, um das Schotterbett aufzustocken.