Ingo Friedrich über Fakten und seine Einschätzung zur Europawahl 2014

Ingolstadt (intv) Ingo Friedrich, Präsident des Europäischen Wirtschaftssenats, äußerte sich zu Fakten, Unterschieden und Prognose unserer bevorstehenden Europawahl hinsichtlich der vergangenen Wahlen. Angefangen bei der Tatsache des erstmaligen Bestehens von Spitzenkandidaten, bis hin zu dem „auf einen Nenner kommen“ der Staaten mit ihren unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.Ein friedliches und funktionierendes Europa ist möglich, wir müssten nur aufeinander zugehen und von den Besonderheiten der anderen Staaten lernen, anstatt diese von vornherein abzulehnen. Dies erklärte er an Beispielen wie Umweltschutz, Atomkraft, Tierschutz etc.

Friedrich ist davon überzeugt, dass keiner der zugehörigen Staaten aus der EU austreten wird. Auch wäre es undenkbar, z.B. Griechenland und Portugal der EU zu verweisen. Er meinte, dass keiner die Aufstände und Eskalationen erleben möchte, die einem Versuch des Verdrängens aus der EU folgen könnten. Zum Schlagwort Eurokrise hielt sich Ingo Friedrich sehr bestimmt knapp, indem er meinte, dass es diese seiner Meinung nach nicht geben wird. Eine Inflation sei so gut wie unmöglich. Eine Deflation wäre zudem um ein vielfaches gefährlicher für die Wirtschaft. Er sieht den Euro als sicher und stabil an und warnt vor Panikmache der populistischen Parteien.