In Memoriam Robert Uebelhör: Kunst im Gut zeigt Ausstellung des verstorbenen Mitgründers

Scheyern (intv) Bewegung war sein Leben, das zeigt sich auch in seiner Kunst. Völlig überraschend starb Robert Uebelhör vor zehn Monaten in Scheyern. Dort hatte er im Jahr 2000 zusammen mit seiner Partnerin Margit Grüner das Kulturferstival Kunst im Gut gegründet. Eine Veranstaltung, die im Lauf der Jahre immer erfolgreicher wurde. Nicht zuletzt dank der Kreativität des Gründers, der im Alter von 61 Jahren einem Herzinfarkt erlag. Bewegung stellen die meisten seiner Kunstwerke dar. Davon gibt es jede Menge – und zwar in allen Formen und Größen. Vom filigranen Damenschmuck bis hin zu Windskulpturen, größer als Menschen. Diese Werke stellte Robert Uebelhör in der Toskana auf. Dort hat er seit Ende der achtziger Jahre gelebt und gearbeitet. Vorher war er in Deutschland beim Film beschäftigt. Seine drei Berufe konnte er hier gut einsetzen: Elektromaschinenbauer, Schreiner und Bühnenmeister. Viele Ausstellungen und Veranstaltungen in der alten Heimat führten schließlich aus Italien zurück. Der Liebe wegen landete Robert Uebelhör dann in Scheyern, bei Margit Grüner. Auch sie eine aktive und kreative Künstlerin. Gemeinsam entwickelten die beiden die Idee, im ehemaligen Klostergut Scheyern ein Kulturfestival zu organisieren. Dafür ist mittlerweile Seine Königliche Hoheit Prinz Leopold von Bayern der Schirmherr. Bei der neuen Ausstellung am 3. und 4. Oktober im Prielhof Scheyern zeigt Margit Grüner in einer Sonderausstellung zahlreiche Exponate, die Robert Uebelhör geschaffen hat. Viele Skulturen aus Holz und Metall-oft mit humorvoller Aussage. So wie der bayerische Ben Hur. Ein Bierfaß auf Rädern mit allerlei skurilen Anbauten. Entstanden aus Einzelteilen, die Uebelhör in seiner unmittelbaren Umgebung gefunden hat. Ergänzt werden seine Werke durch Exponate seines Sohnes Alexander Uebelhör. Auch er studiert Kunst.