Hohe Nachfrage: Lieferengpass bei Impfstoffen für Kinder?

Neuburg (intv) Herbstzeit ist Impfzeit und wer sich gegen eine mögliche Grippeerkrankung wappnen will, sollte sich sputen – denn der von den Krankenkassen vorgeschriebene Impfstoff könnte bald knapp werden.

Ein Engpass bestehe laut einer Pressemitteilung des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte auch bei bestimmten Impfstoffen für den Nachwuchs – z.B. gegen Dyphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung und Tetanus. Auch beim Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken sowie dem Grippeimpfstoff für Kinder von zwei bis sieben Jahren gäbe es Lieferengpässe.

Der mögliche Mangel an Impfstoffen betrifft inzwischen nicht mehr nur einheimische Kinder, sondern auch ungeimpfte Flüchtlingskinder könnten derzeit nicht angemessen versorgt werden, so der Verband in Köln.

Besteht ein Lieferengpass und ein Zusammenhang zwischen erhöhtem Bedarf und dem Flüchtlingsstrom? Wir haben in Neuburg recherchiert.