Hohe Belastung, wenig Lohn

Ingolstadt (intv) Weniger als drei Euro pro Stunde und Kind, unregelmäßige Arbeitszeiten, hohe Belastung. So lässt sich die Arbeit der rund 250 Tagesmütter in der Region beschreiben. Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, haben die Betreuerinnen knapp 1800 Protestbriefe verfasst. Unter den Adressaten: Das Landesjugendamt sowie verschiedene Politiker wie Christine Haderthauer und Horst Seehofer. Nun haben sich auch regionale Politiker zu Wort gemeldet. Zusammen mit den Tagesmüttern haben sie versucht, eine Lösung zu finden. Zur Diskussion stand dabei auch eine Gesetzesänderung, die besagt, dass Tagesmütter nur noch acht Verträge abschließen dürfen. Das bedeutet, dass sie insgesamt nur noch acht Kinder betreuen dürfen. In sechs Monaten ist erneut ein Treffen angesetzt. Bis dahin soll sich zumindest die Bezahlung der Tagesmütter verbessert haben.