Hochschulgemeinde Eichstätt empfängt das neue Jahr

Eichstätt (intv) Mit einem festlichen Gottesdienst im kleinen Kreis hat die Hochschulgemeinde der Katholischen Universität Eichstätt ihren Neujahrsempfang gefeiert. Universitätspräsident Prof. Richard Schenk führte selbst in Priesterrobe an der Seite von Hochschulpfarrer Johannes Haas durch die Messfeier, der Hochschulchor begleitete den stimmungsvollen Gottesdienst, ganz nach dem Motto für dieses Jahr „sound of my life“, zu dem über das Jahr verteilt viele musikalische Veranstaltungen geplant sind.

Von den geplanten Umstrukturierungen, die sowohl Studierende und Lehrende, als auch die Hochschulgemeinde insgesamt stark beschäftigt haben, fällt in Schenks Predigt kein Wort. Man könnte lediglich sein Gleichnis von Eli und Hannah in diese Richtung tendierend interpretieren: „Aus Missverständnis soll Einverständnis entstehen“, so der Präsident der KU. Gegenüber intv wird Schenk konkreter: „Die Umstrukturierungen und der nun gestaltete Entwicklungsplan haben uns 2013 am meisten beschäftigt“, betont der Universitätspräsident. Derzeit liegt das Papier Kardinal Marx vor, Stiftungsratsvorsitzender und Magnus Cancellarius der KU. Am kommenden Montag steht das Thema auf der Agenda des Stiftungsrates. Details des Entwicklungsplanes sickern derweil durch, so soll es ab dem Wintersemester 2015/2016 nicht mehr acht, sondern nur noch fünf Fakultäten geben. Darüber hinaus strebt die Universität ein „Studium Generale“ an, das den eigenen Fachbereich in einen höheren Kontext stellen soll. Mit den Umstrukturierungen sollen auch 1,5 Millionen Euro eingespart werden. Schenk ist zuversichtlich, dass Ziel mit den im Entwicklungsplan definierten Schwerpunkten erreicht wird. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass Marx und der Stiftungsrat erneut den Rotstift ansetzen könnten.

Auch eine weitere Neuerung begleitet die Universität ins neue Jahr. Die KU bezieht weiterhin für ihre beiden Standorte zu 100% Ökostrom, doch nun nicht mehr aus Wasserkraft wie bisher, sondern jetzt neu aus Windkraftanlagen. „Wir starten sozusagen mit frischem Wind ins neue Jahr“, scherzt der Universitätspräsident.

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