Hobby mit Risiko: Motorradfahrer spricht über die Gefahren

Ingolstadt (intv) Sommerzeit ist Motorradsaison. Doch das Hobby auf zwei Rädern birgt auch eine große Gefahr, vor allem für die Fahrer selbst. Allein bis jetzt gab es heuer schon 35 Motorradunfälle in der Region 10, davon 36 Verletzte und 2 Tote. Trotzdem sind das weniger Unfälle als im vergangenen Jahr. Teilweise tödlich. Glück im Unglück hatte ein 21- Järhiger Motorradfahrer, der Ende April einen Unfall in der Münchener Straße in Ingolstadt hatte. Sein Vater redet mit uns über die große Leidenschaft beim Motorradfahren und wie er die Gefahren einschätzt.

Es war der 20. April, als Günther Achhammer am Vormittag einen Anruf von seinem 21-Jährigen Sohn aus der Intensivstation bekommen hat. Er hatte einen Unfall in der Münchener Straßet, ein Autofahrer hat ihn beim Abbiegen übersehen. Nach dem Unfall war von dem Motorrad nicht mehr viel übrig. Achhamemrs Sohn hat sich die Hand mehrmals gebrochen und hat eine Platzwunde am Kopf.

Der 53-Jährige hat selbst schon vier Unfälle hinter sich, er fährt seit über 30 Jahren fast täglich – insgesamt schon um die 400.000 Kilometer. Sein schwerster Unfall war mit 17 Jahren als Beifahrer. Auch damals wurden er und sein Freund von einem Autofahrer übersehen. Trotz allem nimmt es Günther Achhammer gelassen und mit einem Schmunzeln, zu viel ist passiert, zu sehr hängt sein Herz am Mottradfahren. Gerade nach der Winterpause rät er, dass Autofahrer und Motorradfahrer mehr Rücksicht aufeinander nehmen sollten.