„Helfer auf vier Pfoten“: Tierischer Besuch in der zweiten Klasse

Ingolstadt (intv) Es ist ein alltägliches Bild: Ein Hund, der vor einem Geschäft angebunden auf sein Herrchen wartet, weil dieses gerade Einkäufe erledigt. Erwachsene beachten die Tiere kaum. Kinder hingegen möchten die vermeintlich lieben Tiere oft streicheln. Sie begeben sich damit unwissentlich in Gefahr, denn nicht jeder Hund mag Kinder. Schüler über solche Gefahren und den richtigen Umgang mit Hunden aufzuklären ist das Ziel der Aktion „Helfer auf vier Pfoten“. So war es auch vergangene Woche in der Klasse 2c der Grundschule auf der Schanz. Gleich mit drei Hunden kamen Renate Rottenfußer und ihre Kolleginnen zu den Schülern ins Klassenzimmer. Ihre Hunde, Brandy, Charly und Tenaja, gehören alle der Rasse Australien Shepherd an. Diese Art Hund möchte besonders viel beschäftigt werden und eignet sich deshalb perfekt für das Projekt. Die „Helfer auf vier Pfoten“ sind aber offen für alle Hunderassen, solange die Tiere einen guten Grundgehorsam mitbringen. Zudem müssen sie entweder eine Begleithundeprüfung oder einen Hundeführerschein vorweisen können. So wird die Sicherheit der Schüler garantiert.

Ein Besuch der „Helfer auf vier Pfoten“ dauert immer zwei Schulstunden. In der ersten Stunde werden den Schülern in einem theoretischen Teil zwölf Regeln für den richtigen Umgang mit Hunden beigebracht. In der zweiten Stunde geht es mit den Hunden dann nach draußen, um dort das Gelernte auch umzusetzen. So können die Kinder die Hunde dann füttern, streicheln und mit ihnen spielen. Zudem führen die Besitzer mit ihren Tieren auch einige Kunststücke vor, welche die Kinder auch ausprobieren dürfen. So wird nicht nur der richtige Umgang mit den Tieren eingeübt, sondern auch eine eventuelle Scheu vor den Tieren abgebaut.

Mehr Informationen über die Helfer auf vier Pfoten erhalten Sie auf http://helfer-auf-vier-pfoten.de/