Heiße Themen im Planungsausschuss: ICE-Halte, E-Mobilität und Namensgebung

Ingolstadt (intv) Alle ICEs, die durch Ingolstadt fahren, sollen in Zukunft auch hier halten. Das forderte gestern die SPD im Planungsausschuss. Außerdem ging es um die E-Mobilität und um eine Frage, die die Stadt schon seit einiger Zeit beschäftift. Wie wird der Platz am Rietergelände am Dallwigk in Zukunft heißen?

Wie wäre es mit Ewald-Kluge Platz – ganz zu Ehren des bekannten Rennfahrers. Oder aber eine Namensgebung nach dem Widerstandskämpfer Jakob Kraus? Die beiden haben jedoch keinen Bezug zu dem Platz in Ingolstadt. Anders wäre das bei dem König-Ludwig-Platz.

Der Platz am Dallwigk bleibt allerdings voerst noch ohne Name, die Entscheidung wurde verschoben. Ein weiterer Punkt bei der gestrigen Sitzung: die Zuganbindung Ingolstadts. Die SPD wünscht sich mehr Mitspracherecht für die Stadt – vor allem bei den Änderungen der Fahrpläne im Regelbetrieb, aber auch wenn Baustellen die Strecken einschränken. Außerdem ist die SPD dafür, dass alle ICEs , die bisher nur durch Ingolstadt fahren, auch am Hauptbahnhof halten. Das betrifft zum Beispiel die Linien 28 und 41 von München nach Berlin bzw. Frankfurt.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen. Ein heißes Thema im Planungsausschuss war vor allem auch die E-Mobilität. Derzeit gibt es 80 öffentliche Ladepunkte an 26 Standorten im Stadtgebiet. Ausgelastet sind die allerdings noch lange nicht. Nach einem Sachstandsbericht der Stadtwerke werden viele Ladesäulen nicht einmal täglich genutzt. Trotzdem beantragen die Grünen , die Elektroladesäulen bis 2020 um mindestens 35 Säulen zu erweitern. Oberbürgermeister Christian Lösl machte darauf aufmerksam, die Schnellladesäulen nur in geeigneter Anzahl zu errichten. Für das Laden an den Säulen fällt bisher noch keine Gebühr in Ingolstadt an. Auch das soll sich im kommenden Jahr wohl ändern.