Heimsieg für die U23 des FC Ingolstadt 04

Ingolstadt (intv) Die U23 des FC Ingolstadt 04 bleibt in der Regionalliga Bayern in der Erfolgsspur. Gegen den 1. FC Schweinfurt 05 gelang der Elf von Tommy Stipic am Samstag-Nachmittag bereits der dritte Sieg in Folge.

Dabei war der Aufsteiger mit Trainer Gerd Klaus über weite Strecken des Spiels die klar bessere Mannschaft. Vor allem durch die vier Profi-Leihgaben geriet der Ingolstädter Spielfluss immer wieder ins Stocken, die fehlende Spielpraxis und Bindung zur Mannschaft war den Akteuren aus dem Kurz-Kader deutlich anzumerken. Erfreuliche Ausnahme: Neuzugang Philipp Hofmann von Schalke 04. Der 20-jährige Stürmer nutzte nach einem Blackout der Gäste im Spielaufbau eine reine Profi-Koproduktion mit Ofosu und Uludag zum Führungstreffer für die Hausherren (28.).

Aber vor allem das blitzschnelle Umschaltspiel der Schnüdel stellte die Ingolstädter immer wieder vor große Probleme und wurde in Hälfte Zwei auch belohnt. Der eingewechselte Krautschneider schickte kurz nach dem Seitenwechsel Neuzugang Tom Jäckel auf die Reise, der aus rund 20 Metern sofort abzog und das verdiente 1:1 markierte (49.) – ein klarer Wirkungstreffer. Denn die Hausherren ließen den Aufsteiger nun nach Belieben schalten und walten, was Peter Heyer folgerichtig zur 2:1-Gästeführung nutzte (53.). Symptomatisch: sowohl bei der Flanke von links als auch beim Kopfballduell am Fünfer gefielen sich die Schanzer in der passiven Zuschauerrolle. Schweinfurt machte nun das Spiel, verpasste es allerdings die klare Dominanz mit einem vorentscheidenden Treffer zu belohnen.

Und das wurde in der Schlussphase eiskalt bestraft. Während Colin Quaner noch zwei hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt ließ (58./62.), bekräftigte Philipp Hofmann eindrucksvoll, warum ihn die Ingolstädter als neue Sturmhoffnung von Schalke verpflichtet haben. Nach schönem Zuspiel von Youngster Dominik Wolfsteiner glich Hofmann zunächst kurz und trocken aus (82.), um nur drei Minuten später nach Flanke von rechts per Kopf zum 3:2-Endstand zu verwandeln. Die ersten drei Treffer im Schanzer Trikot für Philipp Hofmann, der am Samstag den kleinen aber feinen Unterschied ausmachte und sich eindrucksvoll für höhere Aufgaben empfehlen konnte.

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