Hacker, Viren, Trojaner: Wie schützt man sich vor Cyberangriffen?

Ingolstadt (intv) Wie sicher sind unsere Netzwerke? oder: Wie schütze ich mich vor Cyberangriffen? Das dürften sich nach dem Spähangriff auf Politiker und Journalisten wieder einmal viele Menschen fragen. Die geleakten Daten waren zwar schon älter und teilweise nicht mehr aktuell, nichtsdestotrotz sind viele Informationen in fremde Hände gelangt. Was sich tun lässt und wo die Gefahren überall lauern können.

„G0d“ heißt das neueste Schreckgespenst, das seine Runden im Internet zieht. In einer Art Adventskalender wurden auf twitter sensible Daten von Prominenten veröffentlicht. Dabei könnte man meinen diese hätten die besten IT-Spezialisten, um den Datenklau zu verhindern. Doch was bedroht die User eigentlich? Der Klassiker sind immer noch Trojaner. Sie verändern Daten oder spähen sie aus. Die gefährliche Software kann sich überall verstecken. Je nach Nutzerverhalten sind auch Smartphones und andere Geräte Ziele. Beliebte Angriffspunkte sind via Email, Soziale Medien, Downloads oder der Besuch einer Website mit veraltetem Browser.

Die Gründe sind einfach: Geld. Die Täter stehlen dabei entweder direkt Geld oder geheime Daten, um an Geld zu kommen, z.B. beim Phishing oder durch Verkauf von Daten.

 

Hier eine kurze Checkliste, wie man sich generell schützt:

  1. Software immer aktuell halten
  2. Sicherheitssoftware nutzen
  3. Komplexe Passwörter nutzen

 

Wer sich die Passwörter nicht merken kann, sollte sie nicht einfach aufschreiben, sondern einen Password Manager benutzen. Bei dem muss man sich nur das Masterpasswort merken. Dieses muss allerdings extrem sicher sein, ansonsten sind Kriminellen alle Türen geöffnet. Der Wichtigste Faktor sitzt aber vor dem Rechner. Anhänge, Programme oder Links nie einfach blind öffnen.