Gute Entwicklung des Ingolstädter Stadtwaldes

Ingolstadt (intv) Bayerns Wälder wachsen. Zudem werden sie älter und es gibt immer mehr Laubbäume. Das sind die Ergebnisse der Bundeswaldinventur, die vergangene Woche veröffentlicht wurden. Diese war Anlass für das Ingolstädter Forstamt, heute in der Stadtpressekonferenz auch eine Bilanz für den Stadtwald zu ziehen.

Seit der Jahrtausendwende hat die Fläche des Stadtwaldes um einiges zugenommen. Waren es im Jahr 2000 noch 1382 Hektar, so besitzt die Stadt nun 1520 Hektar Wald. Für den starken Anwuchs gibt es gleich mehrere Gründe. So wurden unter anderem Acker- und Wiesenflächen aufgeforstet und Waldgrundstücke aufgekauft. Generell war der Wald aber von vornherein größer als gedacht, wie durch Luftbildaufnahmen festgestellt wurde, so Hubert Krenzler, Leiter des Forstamtes.

Insgesamt ist der Stadtwald gemischter geworden. Der Laubholzanteil hat um sechs Prozent auf nunmehr 59 Prozent zugenommen. Seit 2000 wurden mehr als 300.000 Bäume und Sträucher im Ingolstädter Stadtwald gepflanzt. 94 Prozent davon waren Laubgehölze. Diese sind an eine mögliche Klimaerwärmung besser angepasst. So kann der Stadtwald auch noch in 100 Jahren den Ingolstädtern ein willkommener Ort der Erholung sein.