Grünenkandidatin Agnes Krumwiede: Einzug nicht geschafft

Ingolstadt (intv) Das stetige Umfragetief wurde zur bitteren Realität für die Grünen: Bei der gestrigen Bundestagswahl kommt die Ökopartei auf 8,4 Prozent, das sind 2,3 Prozenten weniger als im Wahljahr 2009. Bundestagskandidatin Agnes Krumwiede nimmt das einstellige Ergebnis gefasst hin, sie habe es kommen sehen: Zu viel sei zusammengekommen, die Grünenpartei habe durch die aufgeflammte Pädophiliedebatte erheblichen Imageschaden davongetragen.

Für Krumwiede selbst hat es nicht gereicht: Die 36-Jährige verpasst den Wiedereinzug in den Bundestag. „Ich habe mich bereits seit Wochen darauf eingestellt, aber natürlich bin ich enttäuscht“, so die Politikerin. Welchen beruflichen Weg die studierte Pianistin nun einschlagen will, dazu hüllt sich Krumwiede noch in Schweigen, aber sie ist davon überzeugt: „Ein Bundestagsmandat alleine ist noch keine Garantie für ein Lebensglück.“