Große Herausforderungen – Flüchtlinge in Ingolstadt

Ingolstadt (intv) Die 32-jährige Dora lebt zusammen mit ihrer kleinen Tochter Victoria seit neun Monaten in einer Asylbewerberunterkunft in Ingolstadt. Sie kommt aus Nigeria und ist dort vor Krieg und Gewalt geflohen. In Deutschland hofft sie auf ein besseres Leben, vor allem für ihr Baby. Dora ist eine von 180 Asylbewerbern, die Sozialarbeiterin Tanja Retzer tagtäglich betreut. Sie weiß: Die Situation ist angespannt, denn jede Woche kommen neue Flüchtlinge, die dringend Unterstützung brauchen. Die Caritas Kreisstelle ist für Asylbewerber in Ingolstadt erste Anlaufstelle, dort werden die Menschen beraten und bekommen Hilfe. Tanja Retzer erlebt dort jeden Tag aufs Neue, mit welchen Problemen die Asylbewerber zu kämpfen haben, wie etwa Schlafstörungen, Sprachbarrieren oder psychische Probleme. Viele Herausforderungen sowohl für Flüchtlinge als auch für Sozialarbeiter. Und über diese Herausforderungen hat Tanja Retzer gestern die Ingolstädter Bürger informiert. Für sie ein wichtiges Anliegen, um Vorurteile aus dem Weg zu räumen, aber auch um Möglichkeiten der Mithilfe aufzuzeigen. Denn sie weiß: Die Flüchtlinge sind dankbar um jede Unterstützung. Wer helfen möchte, der kann sich jederzeit an die Caritas Kreisstelle in Ingolstadt wenden. Jeder kann also einen kleinen Teil dazu beitragen, damit die Flüchtlinge in Deutschland ein besseres Leben haben – und irgendwann auf eigenen Beinen stehen können.