Größtes Haushaltsvolumen der Stadtgeschichte

Pfaffenhofen (intv) Es war gestern die erste öffentliche Sitzung des Pfaffenhofener Stadtrats in diesem Jahr. Und gleich zu Beginn machte Bürgermeister Thomas Herker deutlich: Verstecken muss sich die Stadt dieses Jahr haushaltstechnisch definitiv nicht. Zwar sind fast vier Millioen Euro weniger für Investitionen geplant als noch 2016. Dennoch: Mit 78 Millionen Euro lässt sich einiges anfangen. „Die größten Maßnahmen sind der Bau der Grund- und Mittelschule, des Kindergartens St. Andreas, verschiedene Tiefbaumaßnahmen, und die Kosten für die Gartenschau“, so Bürgermeister Thomas Herker. Der Haushalt setzt sich aus 55 Millionen Euro Verwaltungs- und 23 Millionen Euro Vermögenshaushalt zusammen – und wurde gestern einstimmig abgesegnet.
Ein Teil des Haushaltsvolumens fließt in den Bau des neuen Hallenbads, wofür sich die Pfaffenhofener erst im Oktober in Form eines Bürgerentscheids ausgesprochen haben. Seit einigen Wochen lief außerdem eine Umfrage zur Ausstattung des Bads. Rutsche, Außenpool, Sauna: Rund 4.000 Bürger haben die Möglichkeit genutzt und abgestimmt, gestern stand das Ergebnis fest. Dreiviertel der Befragten haben sich für Außenbecken sowie großzügige Liege- und Ruhebereiche und eine vollwertige Gastro im Bad ausgesprochen. Sauna und Dampfbad sind ganz knapp gescheitert. Der Stadtrat verwendet die Umfrage als Meinungsbild. Spätestens im April könnte dann eine erste Richtungsentscheidung in Sachen Hallenbad fallen.