„Grabt Stoibers Kampfanzug aus“: CSU Fischessen in Ingolstadt

Inglstadt/ Unsernherrn (intv) Ganz traditionell traf sich die Ingolstädter CSU am politischen Aschermittwoch bereits das vierzigste Mal zum Fischessen in Unsernherrn. Unter den 300 Gästen: Der frischgebackene Vizegeneralsekretär der CSU Markus Blume. Mit der Aufforderung Stoibers alten Kampfanzug aus dem Schrank zu holen, brachte er seine Parteikollegen in Wahlkampmpfstimmung. Seit vier Wochen ist Gastredner Markus Blume der stellvertretende Generalsekretär der CSU. Neben Kritik an der Oppostion, vorallem an der SPD und deren Kanzlerkandidaten Martin Schulz, erinnerte Blume seine Parteikollegen an ihre Grundsätze und wofür es sich zu kämpfen lohne.
Ingolstadts Landtagsabgeordnete Christine Hadertauer lobte Oberbürgermeister Christian Lösel, der schon beim Amtsantritt mit dem Haushalt wegen der VW-Krise zu kämpfen gehabt hätte. Außerdem habe er hervorragende Arbeit bei der Flüchtlingsproblematik geleistet. Den Fragenkatalog der Opposition zur Klinikumaffäre habe sie als schwierig empfunden. Unter dem Deckmantel der Aufklärung seit die Opposition angetreten – aber die Fragen an Herrn Lösel wären vielmehr Unterstellungen als Aufklärungsbemüungen gewesen. Dabei müsse der Oberbürgermeister gar nichts aufklären, so Haderthauer.

Christine Haderthauer kennt die Situation. Seit drei Jahren kämpft sie mit Negativ-Schlagzeilen zur Modellbauaffäre, in die auch ihr Ehemann verstrickt war. Die Konsequenz: 2014 legte Christine Haderthauer ihr Amt als Bayerische Staatskanzleichefin nieder.

Die ehemalige Staatskanzlleichefin verstehe es wenn die Bürger an ihr zweifeln, hoffe aber, dass ihre politische Arbeit und ihre Leidenschaft für die Politik und für Ingolstadt gesehen werde.