Gottesdienst zwischen Absperrbändern und Gerüsten

Eichstätt (intv) Er ist ca. 20 Meter hoch und zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Baudenkmälern Bayerns. Der Eichstätter Dom ist der Anziehungspunkt schlechthin für Touristen, aber auch viele Einheimische besuchen regelmäßig die heiligen Messen. Zur Zeit finden die Gottesdienste aber eher etwas provisorisch zwischen Absperrbändern und Gerüsten statt. Grund sind Schäden an der Gewölbedecke. Heute wurde das erste Gerüst aufgebaut – eine reine Vorsichtsmaßnahme, falls weitere Steine von der Decke bröckeln. Die Sanierungsarbeiten beginnen dann nach den Osterfeiertagen und dauern ca. zwei bis drei Wochen. Nur ein kleiner kosmetischer Eingriff im Vergleich zur Hauptsanierung des Doms, die in den kommenden Monaten los gehen soll und sowohl die Innen- als auch die Außenfassade betrifft. Die Kosten belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro.