Gößl ist Landratskandidat für CSU

Neuburg/Schrobenhausen (intv) Der Landratswahlkampf im Kreis Neuburg Schrobenhausen kann beginnen – zumindest aus der Sicht der CSU. Die Christsozialen wählten vergangenen Freitag ihren Kandidaten. Sie schicken Fridolin Gößl für die Landratswahl ins Rennen. 24 Jahre lang war der mittlerweile verstorbene CSU-Politiker Richard Keßler Landrat in Neuburg Schrobenhausen. Darauf folgte Roland Weigert von den Freien Wählern, sodass in den letzten 10 Jahren im Chefbüro des Landratsamtes CSU-freie Zone herrschte. Das soll sich nun ändern, denn die Christsozialen wollen mit Fridolin Gößl den Landratsposten wieder zurückerobern. Einstimmig nominierten die CSU-Deligierten den 50-Jährigen als möglichen Nachfolger für Weigert. Seine jahrelange Erfahrung als Bürgermeister von Oberhausen will der Politiker nutzen, um den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen voranzubringen. Vor allem will er neue Arbeitsplätze im Landkreis schaffen, den Neuburger Campus unterstützen und die Gesundheitsvorsorge vorantreiben. Ob Gößl die Chance bekommt seine Ziele umzusetzen, wird das Ergebnis der Landratswahl zeigen. Jetzt geht es für die Landratskandidaten erst einmal in den Wahlkampf. Bisher stehen neben Gößl, Peter von der Grün von den Freien Wählern und der SPD-Kreischef Werner Widuckel fest. Am 20. Januar wird sich entscheiden, ob sich die CSU das Chefbüro des Landratsamtes zurückerobert hat.