Gewerbegebiet wird erweitert

Schweitenkirchen (intv) Kilometer lang sind die Staus im Berufsverkehr. Das berichten Augenzeugen der Baustelle direkt am Euro-Rastpark  im Gewerbegebiet Schweitenkirchen. Dort regelt derzeit eine Ampel den „Zufluss und Abfluss“ auf die Autobahn.  Anders wäre es gar nicht möglich, dort einen neuen Kreisverkehr zu bauen. Der soll auch das neue Areal im Gewerbegebiet erschließen. Denn das wird erweitert. Schweitenkirchen-West II, so die offizielle Bezeichnung der neuen Fläche. Der drittgrößte Logistikbetrieb Europas wird dort einen weiteren Umschlagplatz bauen, auf acht Hektar Fläche. 250 Arbeitsplätze verspricht sich Bürgermeister Albert Vogler von der Neuansiedlung. Insgesamt wird das neue Gewerbegebiet zwölf Hektar groß. Auch eine Schreinerei und ein Bauernmarkt sind dort geplant. Der soll regionale
Produkte aus der Landwirtschaft anbieten und außerdem noch Gastronomie. Die Erschließung der zwölf Hektar großen Fläche kostet die Gemeinde keinen Cent. Denn ein Bauträger geht hier in Vorleistung und baut das ganze auf eigene Rechnung. Dreieinhalb Millionen Euro sollen dafür nötig sein. Der Verkehrskreisel an der Staatsstrasse dagegen wird den Steuerzahler 750.ooo Euro kosten. Wenn alles nach Plan läuft, ist der Kreisel schon Ende Juni fertig. Langfristig hofft der Bürgermeister auch auf eine dauerhafte Lösung für die Autobahnausfahrt. Das könnte eine fest installierte Ampel werden, ein weiterer Verkehrskreisel oder sogar ein sehr aufwändiges „Kleeblatt“, ähnlich dem am Dreieck Holledau.