Gestärkt dank Fusion

Ingolstadt / Eichstätt (intv) Freudige Gesichter in der Vorstandschaft der fusionierten Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt.

Im vergangenen Jahr hat das Geldinstitut 12,5 Millionen Euro Gewinn eingefahren, trotz anhaltender Niedrigzinslage.

Die Sparkasse sei gestärkt aus der Bankenhochzeit hervorgegangen, sagt Vorstandsvorsitzender Jürgen Wittmann stolz. Ein Meilenstein muss allerdings noch überwunden werden – die technische Fusion. Und dazu dreht die Sparkasse für ein Wochenende den Geldhahn zu.

Noch bis morgen Abend sollten sich Sparkassenkunden mit Bargeld eindecken. Kommendes Wochenende von Freitag 19 Uhr bis Sonntag 18 Uhr werden die EDV Systeme der beiden Banken in Ingolstadt und Eichstätt zusammengeführt. Dabei kommt es zu erheblichen Einschränkungen. „Die Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker werden in den offline-Betrieb gehen. Das heißt, die Bargeldversorgung wird nur ganz eingeschränkt möglich sein. Und der zweite Teil, im Geschäft können Sie nicht mit der Sparkassen-EC-Karte bezahlen. Die Kreditkarte ist davon ausgenommen, die funktioniert weiterhin einwandfrei“, erklärt Emmeran Hollweck, stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

Mit einer überdurchschnitlichen Bilanzsumme von 5,2 Milliarden Euro gilt das fusionierte Haus nun als sechstgrößte Sparkasse Bayerns, beim operativen Ergebnis sogar als Nr. 2.

Wir wollen in der breiten Fläche präsent bleiben, betont Vorstandsvorsitzender Jürgen Wittmann. Die 46 Geschäftsstellen in der Region sollen erhalten bleiben und falls Synergieeffekte absehbar sind, zusammengelegt werden. So betrifft das beispielsweise die Zweigstelle in Großmehring, die mit Mailing bis Ende 2017 zu einer neuen Geschäftsstelle im Gewerbegebiet zusammengeführt wird.