Gesprengte Automaten: Festnahme

Eichstätt/Ingolstadt (intv) Im Fall des gesprengten Fahrkartenautomaten in Wasserzell bei Eichstätt hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst. Bei dem Anschlag wurde ein Bahnmitarbeiter verletzt. In der Wohnung des Verdächtigen im Landkreis Straubing fanden die Ermittler umfangreiches Beweismaterial und Geldscheine, die aus den Automaten stammen könnten. Der 22-jährige Arbeitslose steht im Verdacht, am 4. März den Automaten in Wasserzell sowie fünf weitere Geräte gesprengt zu haben. Der Schaden beläuft sich auf rund 150 tausend Euro.

Hier die Tatort und Tatzeiten:

– 06.02.2018, 05.00 Uhr Burgthann
– 09.02.2018, 05.10 Uhr Weißenohe
– 16.02.2018, 03.45 Uhr Grub bei Poing
– 25.02.2018, 03.05 Uhr Grub bei Poing
– 04.03.2018, 02.30 Uhr Eichstätt
– 05.03.2018, 04.15 Uhr, Neuhof an der Zenn

Im Laufe der Ermittlungen der Kripo stellte sich heraus, dass sich der Mann an mindestens zwei der Tatorte jeweils zur Tatzeit aufgehalten hatte. Der Täter hatte die Automaten gesprengt, um an das Bargeld darin zu gelangen. Die Explosionen waren so stark, dass sie nicht nur die Automaten zerstörten sondern auch Wartehäuschen beschädigten.

Der Mann sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungsgruppe „Automat“ am Bayerischen Landeskriminalamt in München sucht trotz der Festnahme weitere Zeugen, Tel. 089/12 12 0

Foto: BLKA