Geschenkumtausch nach Weihnachten

Ingolstadt (intv) Auch das Christkind kann sich irren. So lagen auch in diesem Jahr bei vielen wieder Geschenke unter dem Weihnachtsbaum, die alles andere als Freude bereiteten.

Nicht funktionierende Elektrogeräte, unpassende Kleidung oder doppelte Präsente. Gründe für einen Umtausch gibt es viele. Hierbei gilt es jedoch Folgendes zu beachten:

Ein Umtauschrecht gibt es nur bei sogenannten Fernabsatzverträgen, also zum Beispiel bei Katalog- oder Internetbestellungen.

Im Einzelhandel kann die Ware vor Ort begutachtet werden. Es ist somit möglich gleich ein Urteil darüber zu fällen. Die Kaufentscheidung ist daher bindend. Ein Umtausch findet nur aus Kulanz des Verkäufers und auch nur zu dessen Bedingungen statt. Möchte der Händler also gar nicht, nur gegen einen Gutschein oder andere Ware umtauschen, so ist dies sein gutes Recht.

Ist die Ware jedoch beschädigt, gibt es gesetzliche Vorgaben. Aber auch in diesem Fall muss nicht zwingend das Geld zurückgegeben werden. Kann der beschädigte Gegenstand eins zu eins ausgetauscht werden oder ist eine einwandfreie Reparatur möglich, so darf der Händler dies der Geldrückgabe vorziehen.

Sollten Sie zum nächsten Weihnachtsfest bei Ihrem Geschenkeinkauf nicht sicher sein, ob Sie die richtige Wahl getroffen haben, hilft folgender Trick: Lassen Sie sich vom Verkäufer schriftlich bestätigen, dass Sie bei Nichtgefallen das Präsent nach Weihnachten umtauschen dürfen. Dies kommt einer vertraglichen Regelung gleich, an die sich der Verkäufer halten muss. Aber auch, wenn Sie nichts schriftlich haben sind fast alle Geschäfte so kulant, die Ware gegen etwas anderes oder einen Gutschein umzutauschen.