Geplante Stromtrasse belastet CSU-Wahlkampf

Eichstätt (intv) Der Erkenntnisschock sitzt tief – das Ausmaß der geplanten Stromtrasse von Sachsen-Anhalt nach Schwaben sprengt jede Vorstellungskraft, dass die Planung vorerst auf Eis gelegt worden ist tröstet die Verantwortlichen entlang der Trasse im Altmühltal nur wenig, vor allem die CSU-Kandidaten bekommen den Zorn der Bürger zu spüren, Vorabinformationen hat es nicht gegeben, mehr noch: die maßgeblichen Politiker auf Landes-und Bundesebene waren sich offenbar der Tragweite der Planung nicht bewusst. Jetzt heißt es die Wogen glätten und den Wahlkämpfern vor Ort Mut zusprechen. Bei einer Informationsveranstaltung in Eichstätt präsentierte der Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag Thomas Kreuzer das weitere Vorgehen, zunächst soll eine Prüfung der 36 bayersichen Projekte die Notwendigkeit im Sinne der bayerischen Energiewende ergeben. Zumindest eine oberirdische Trasse durch das Altmühltal wird es nicht geben. Ein Stück Hoffnung, doch von einer Entwarnung kann noch nicht die Rede sein, so das Fazit der Veranstaltung.

 

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