Gemeinsamer Beschluss: Erste interkommunale Stadtratssitzung

Neuburg (intv) Die erste interkommunale Stadtratssitzung der Region hat am vergangenen Freitag in Neuburg stattgefunden. Mit dabei waren Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte von Ingolstadt, Gaimersheim, Großmehring, Manching und Neuburg. Thema der Veranstaltung war die gemeinsame Bewerbung um Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung, kurz EFRE. Der regionale Projekttitel lautet „Ingolstadt und Umland erleben – Nachbarschaft erfahren“. Nach mehreren Auftaktgesprächen und Workshops zum EFRE-Projekt galt es nun, das integrierte räumliche Entwicklungskonzept, kurz IRE, zu beschließen, das unter anderem von dem Landschaftsarchitekten Professor Gerd Aufmkolk vorgestellt wurde. Darin finden sich Projektvorschläge der einzelnen Kommunen, wie die Freilegung der Schutter in Ingolstadt, aber auch gemeinsame Pläne, wie die Schaffung sogenannter Fahrradschnellwege zwischen den Gemeinden. Letztlich waren alle von dem Entwicklungskonzept überzeugt. Die anwesenden Stadt- und Gemeinderäte sprachen sich einstimmig dafür aus. Wirklich beschlossen ist es jedoch noch nicht, da der interkommunale Stadtrat keine rechtsgültigen Beschlüsse fassen kann. Dies kann nur der jeweilige Gemeinde-, beziehungsweise Stadtrat. Die einzelnen Gremien müssen sich also nochmal mit dem Thema beschäftigen. Eine Zustimmung aller Stadträte ist aber so gut wie sicher, immerhin – so Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Lösel – können die Kommunen bei dem Projekt nichts verlieren, sondern nur gewinnen.