Geländelauf in Kampfstiefeln: der Pi-Ronman

Ingolstadt (intv) Bei diesen Temperaturen mehrere Kilometer laufen, das ist schon anstrengend. Wer dabei noch seine Uniform und Kampfstiefel trägt, kommt schon im Stehen zum Schwitzen. 109 Soldaten und auch drei Frauen haben genau das am Dienstagvormittag gemacht, beim Pi-Ronman in Ingolstadt. Das war ein echter Kraftakt.

Der Pi-Ronman verlangt einiges. Acht Kilometer führt die Strecke durch das Ausbildungsgelände der Pionierkaserne. Auf der Strecke sorgen 14 Hindernisse für so manchen Kraftakt.

Die Pioniere haben den Parkour selbst aufgebaut. Der Schwimmsteg kommt sonst als Behelfbrücke zum Einsatz. In der S-Boot Welle heißt es zweimal mit dem ganzen Körper abtauchen – knapp zwei Kilometer vor dem Ziel ist also jeder nass. Wer es dann beim Hänge-Gang nicht schafft, muss in die Strafrunde. Und der Raupendamm und der Dachsbau rauben am Ende dann die letzten Reservekräfte.

Die Teilnehmer kommen bis aus Hamburg. Und auch Vertreter der Polizeiinspektion Ingolstadt sind auf der Strecke. Das Ziel beim Pi-Ronman: ins Ziel kommen und dabei den Teamgeist stärken. Nach Einer Stunde und zehn Minuten sind aber alle Teilnehmer wohlbehalten im Ziel und überglücklich.