Gekämpft bis zum Schluss: Ingolstadt Dukes verlieren gegen Schwäbisch Hall

Ingolstadt (intv) 21 Spieler fehlen, darunter der Quaterback. Platz drei verfehlt und jetzt die zweite Niederlage in Folge. Es gäbe genug Gründe für die Ingolstadt Dukes deprimiert zu sein. Aber Fehlanzeige. Die Herzöge halten in schweren Zeiten zusammen und haben sich am Samstag wacker gegen den Tabellenführer geschlagen.

20:39 heißt es am Ende eines mehr oder weniger spannenden Spiels. Die Dukes liegen damit nach wie vor auf Platz vier in der Tabelle. Die Schwäbisch Hall Unicorns sind mit ihrem Sieg zum achten Mal Meister in der GFL-Süd. „Man darf nicht vergessen gegen wen wir gespielt haben. Das ist der Deutsche Vize-Meister, eine hervorragende Mannschaft. Ich bin trotz des Ergebnisses zufrieden. Die Jungs haben nie aufgegeben. Das ist eine gute Attitude und das hat man gesehen.“, fasst Headcoach Eugen Haaf zusammen.

Die Ausgangslage der Ingolstadt Dukes schaut alles andere als rosig aus. Doch die Herzöge arbeiten sich mit ihrem neuen Quarterback Keith Hilson zu Beginn der Partie gut nach vorne. Nach einem Field Goal gehen sie mit 3:0 in Führung. Auch wenn die Defense der Herzöge ein Vordringen der Gäste immer wieder erfolgreich verhindert, erzielen die Unicorns nach knapp 20 Minuten ihren ersten Touchdown.

Die Ingolstädter gleichen später mit einem weiteren Field Goal aus. Danach geben die Gäste aus Schwäbisch Hall aber richtig Gas. Bis zur Halbzeitpause kassieren die Dukes ganze vier Toudowns und ein Field Goal. Mit 6:36 geht es in die Pause. „Wir mogeln um uns die verletzte Position zur nächsten und ajusten halt wo wir können. Aber jeder nimmt seinen Spot an und macht das Beste daraus.“, so Haaf.

Davon überzeugen uns die Herzöge in der zweiten Hälfte mit Aktionen wie dieser. Doch es reicht nie für den erfolgreichen Abschluss. Das sollte sich wenig später aber ändern. Lorenz Regler macht den ersten Touchdown für die Dukes klar. Und es sollte nicht der letzte sein. Zwei Minuten vor Schluss können die Ingolstädter erneut punkten. Wieder ist es Lorenz Regler. Nach einer erfolgreichen Two-Point-Conversion und noch einem Field Goal der Gäste steht es am Ende 20:39.

„Wir haben viele neue Spieler und die hatten jetzt die Chance in die Mannschaft zu kommen. Sie haben einen echt guten Job gegen eine der besten Mannschaften gemacht. Da können wir schon stolz auf uns sein.“, meint Defensive Linemen Johannes Bräu. Mit stolz geschwellter Brust fiebern die Herzöge ihrem nächsten Spiel entgegen. Am 20. August auswärts gegen Samsung Frankfurt Universe.