Geisenfelderin wegen Mordverdachts vor Gericht – Prozess beginnt Ende Juli

Ingolstadt | Geisenfeld (intv) Ein Beziehungsdrama in Geisenfeld im Oktober letzten Jahres schockte die Region. Wie berichtet überschüttete eine 56-jährige Frau offenbar ihren schlafenden Lebensgefährten mit mindestens 20 Litern kochend heißem Wasser. Der 47-jährige Heizungsmonteur starb an großflächigen Verbrühungen, das habe eine Obduktion ergeben. Die mehrfache Mutter sitzt seitdem in Untersuchungshaft und muss sich voraussichtlich Ende Juli wegen Mordes vor dem Landgericht Ingolstadt verantworten. Die Staatsanwaltschaft gehe von einem bedingten Tötungsvorsatz aus und sehe das Tatmerkmal der Heimtücke als gegeben an.