Geisenfelderin veröffentlicht zweiten Roman „Welpenaufstand“

Geisenfeld (intv) Mit pubertierenden Jugendlichen unter einem Dach zu leben, kostet Nerven. Das weiß die Geisenfelderin Astrid Hess nur zu gut. Immerhin hat sie selbst drei Kinder. Ihre Erfahrungen mit „jugendlichen Welpen im Großmaulformat“ hat sie jetzt in einem witzigen Roman verarbeitet. Es ist das zweite Buch der berufstätigen Vollblut-Mutter, die nebenbei noch Zeit zum Schreiben findet.

Die Geisenfelderin beschreibt in „Welpenaufstand“ äußerst humorvoll, gelegentlich auch bewusst übertrieben, den Alltag von Familie Jäger. Vater, Mutter, zwei pubertierende Jugendliche. Dazu gebe man eine Prise Schulstress und Liebeskummer, rauskommt der ganz normalen Familienwahnsinn auf 265 Seiten.

Natürlich liefert das Umfeld von Astrid Hess hin und wieder Anregungen zum Schreiben. Die Geschichten im Buch seien aber alle frei erfunden, wie die 50-Jährige betont. Alles entspringe ihrer Fantasie.

Für Schmunzler beim Lesen sorgen vor allem die Sprüche und Ausdrücke der beiden Pubis, diese Abkürzung steht für pubertäre Irre.

Hess findet vor allem abends wenn Kinder und Mann versorgt sind, die Muse zu schreiben. Dann sitzt sie bis tief in die Nacht am Schreibtisch. Aktuell arbeitet sie an ihrem dritten Buch. Das handelt wieder von Familie Jäger, diesmal aber steht die ältere Generation im Mittelpunkt. So viel sei jetzt schon mal verraten.

Wer Lust hat Astrid Hess live zu erleben, am 4. Juli gibt es eine Buchvorstellung im Geisenfelder Rathaus mit Sektempfang und Musik. Karten dafür gibt es an der Abendkasse. Und am 2. Oktober liest Astrid Hess in der Ingolstädter Stadtbücherei im Herzogskasten. Der Eintritt ist frei.