Gafferschutz, Terrorgefahr und Großbrände

Beilngries (intv) Etlich Einsatzfahrzeuge der Feuewehr heute Vormittag in der Innenstadt von Beilngries. Grund des Großaufgebots war allerdings kein Unfall oder Brand, sondern die Tagung der oberbayerischen Kreisbrandräte auf Einladung der Regierung von Oberbayern. Die obersten Feuerwehrmänner haben sich zum Austausch getroffen. Es ging um Gaffer, Terror und einen nicht mehr ganz so gefährlichen Autobahnabschnitt.

Statt 75 waren es heuer nur noch 10 Verletzte auf der A9 im Abschnitt Kindinger Berg bis Lenting und vor allem kein Verkehrstoter mehr. Was den Feuerwehren auf der Autobahn aber aktuell Sorgen bereitet, sind Gaffer bei Unfällen, die mit Handys filmen oder Einsatzkräfte behindern. Dagegen wehren sich die sechs Feuerwehren entlang der Autobahn im Landkreis Eichstätt und haben gemeinsam die mobilen Sichtschutzwände angeschafft.
Die Kreisbrandräte tauschten sich auch über die richtigen Verhaltensweisen bei Terrorlagen oder Großbränden aus. Dabei wurde auch das Vorgehen bei dem brennenden Tanklaster bei Schrobenhausen erörtert.