Futter für Regenwürmer: Feldversuch in Unterdolling

Unterdolling (intv) In ganz Oberbayern sei er schon bekannt als „Würmer-Max“! Das behauptet Alois Ilmberger aus dem Amt für Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen über seinen Kollegen Max Stadler. Tatsächlich beschäftigt sich Max Stadler seit vielen Jahren mit den segensreichen Eigenschaften der Regenwürmer für die Landwirtschaft. Davon gibt es viele. Die kleinen Tierchen lockern nicht nur den Boden, sie düngen auch die Felder mit ihrem Kot. Vor allem aber sorgen sie dafür, dass Wasser und Nährstoffe tief genug einsickern können. Damit beugen sie unter anderem der Erosion durch Wind und Starkregen vor. Deshalb sollte jeder Bauer möglichst viele Regenwürmer in der Krume seiner Äcker haben. Dazu kann man leicht nachhelfen. Der Zwischenfruchtanbau ist die Empfehlung des Experten. Dabei werden Senf, Rettich, Ackerbohnen oder andere Früchte nach der Ernte auf einem Feld angesäät. Dann läßt man diese Pflanzen einfach wachsen, ohne sie zu ernten. Im Winter kommt der Frost und tötet diese Zwischenfrüchte ab. Langsam zerfallen sie dann auf der Oberfläche der Äcker. Im Frühjahr dienen sie schließlich den Regenwürmern als Futter. Welche Mischungen dabei für welche Böden am besten funktionieren, darüber informierte das Amt für Landwirtschaft jetzt in Unterdolling. Dort läuft ein Feldversuch-und zwar erfolgreich.