Früher oder später: Wie erreicht man 100 Prozent sauberen Strom

Pfaffenhofen (intv) Es war im Jahr 2011 als sich die Stadt Pfaffenhofen nicht nur die Auszeichnung „Lebenswerteste Kleinstadt der Welt“, sondern auch den Titel „Stadt der Nachhaltigkeit“ sicherte. Seit dem sind fünf Jahre vergangen. Ein Baustein dieser Nachhaltigkeit sind die Stadtwerke Pfaffenhofen.

70 Prozent des in Pfaffenhofen erzeugten Stroms stammen bereits aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind oder Wasser. Nun stellt sich für die Bürger gerade die Frage, welche Ausbaupotentiale die Stadt im Bereich der erneuerbaren Energien noch zu bieten hat. Biomasse und Wasserkraft werden laut Sebastian Brandmayr, Technischer Leiter der Stadtwerke Pfaffenhofen, schon optimal genutzt. Bleiben noch die Energieträger Wind und Sonne. „Wir haben jetzt die historische Chance durch den Ausbau von PV-Anlagen und Windkraft, die 100 Prozent saubere Energie in Pfaffenhofen schon bald zu erreichen,“ erklärt Brandmayr die Pläne der Stadtwerke. Damit spielt er auch auf den Bürgerentscheid Ende Oktober an. Die Pfaffenhofener stimmen dann über einen möglichen Bürgerwindpark im Förnbacher Forst ab. Würden die geplanten Windenergieanlagen gebaut, wäre nach Informationen des Technischen Leiters schon 2018 100 Prozent sauberer Strom in Pfaffenhofen möglich.

Nähere Informationen zum Thema 100 Prozent sauberer Strom in Pfaffenhofen finden Sie auch unter www.pfaffenhofen.de/stadtwerke