Friseurszunft: Mindestlohn und Nachwuchssorgen

Ingolstadt (intv) Nach drei Jahren harter Arbeit, Prüfungen und vielen abgeschnittenen Haaren haben die 38 angehenden Friseure aus der Region ihren Gesellenbrief in Empfang genommen. Das Friseurhandwerk: nicht für jeden der Traumberuf Nr. 1. Doch das Image des Friseurberufs könnte sich bald bessern. Seit dem 1. August gelten bundesweite Mindestlohnbestimmungen. Bundesweit soll kein ostdeutscher Friseur weniger als 6,50 Euro pro Stunde verdienen, im Westen sind es 7,50 Euro. Bis 2015 soll die Lohnuntergrenze für die 160.000 angestellten Friseure in ganz Deutschland dann einheitlich bei 8,50 € die Stunde liegen. Auf Bayern haben die neuen Lohnuntergrenzen aber keine Auswirkungen, denn hier gilt ein allgemeinverbindlicher Manteltarifvertrag.