Freie Becken in Freibädern

Schrobenhausen (intv) Schwimmen oder nicht schwimmen? Das ist zurzeit die Frage in den Freibädern der Region, so auch in Schrobenhausen. Freie Platzwahl im Spaßbecken, den Whirlpool hat man endlich mal ganz für sich alleine, auch die Sportschwimmer wissen die Bewegungsfreiheit durchaus zu schätzen. Schwimmeisterin Marion Matschi blickt wehmütig zurück auf Pfingsten, da kamen an heißen Tagen schon mal 4.000 Besucher ins Bad. Die Sommerferien hingegen fielen bislang überschaubarer aus. „Bei den derzeitigen Außentemperaturen von 15 bis 20 Grad haben wir um die 100 Besucher pro Tag“, so Matschi. „Damit sind wir schon zufrieden, auch wenn es besser sein könnte.“

Richtiger Hochbetrieb herrscht aber derzeit nirgends. Das Ingolstädter Freibad hat zwar die 100.000-er-Marke geknackt, der Rekord von letztem Jahr mit 160.000 Gästen ist aber uneinholbar; nun hofft man auf einen versöhnlichen Endspurt im September. In Eichstätt, Neuburg und Pfaffenhofen fehlen bis zum Saisonziel noch jeweils 30.000 Besucher. Und selbst Neumarkt in der Oberpfalz – mit derzeit 155.500 Badegästen zahlenmäßiger Spitzenreiter – hätte in diesem Jahr gerne weitere 45.000 Tickets verkauft.

„Für kommendes Wochenende ist viel Sonnenschein angesagt“, prognostiziert Schwimmeisterin Matschi in Schrobenhausen. Sie hofft, dass Beachvolleyballplatz, Liegewiese und die zwei Action-Rutschen dann endlich wieder bevölkert sind.