Freibad-Überdachung fällt ins Wasser

Ingolstadt (intv) Die geplante Zeltkonstruktion über dem Ingolstädter Freibadbecken fällt buchstäblich ins Wasser, nachdem Thomas Hehl, Geschäftsführer der Freizeitanlagen GmbH die Zahlen und Fakten auf den Tisch gelegt hat. Knapp eine dreiviertel Million Euro an zusätzlichen Kosten würden auf die Stadt zukommen. Eine derart große Summe an Steuergeldern für eine 6-monatige Übergangslösung sei schlichtweg nicht vertretbar, so Finanzbürgermeister Albert Wittmann in der gestrigen Sondersitzung des Stadtwerke-Beirates.

Das bedeutet: In der kommenden Wintersaison wird es eng in Ingolstadts Hallenbädern. Vor allem der SC Delphin muss seine Trainingsstunden umschichten und in anderen Bädern Wasserzeiten finden. Im Gespräch sind das Wonnemar und das Hallenbad Mitte, Hoffnung legen die Stadträte auch in Nachbarschaftshilfe aus Manching. Hier muss jedoch erst der Gemeinderat über die Nutzung entscheiden. Auch die Öffentlichkeit muss zurückstecken: Beispielsweise schließt das Hallenbad Mitte an zwei Wochentagen bereits um 18 Uhr, der Warmbadetag am Mittwoch entfällt komplett. Der monatliche Frauenbadetag wird drei Mal in der Ferienzeit im Lehrschwimmbecken der Pestalozzischule stattfinden. Die Schulen verzichten in dieser Wintersaison weitestgehend auf Schwimmunterricht.

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