„Forscherinnen-Camp“ bei Audi

Ingolstadt (intv) Entwickle ein interaktives und umweltaktives Fahrzeug – so lautete der Auftrag für die zwölf Schülerinnen aus ganz Bayern, die in diesem Jahr am „Forscherinnen-Camp“ bei Audi teilgenommen haben.

Unterstützt wurden sie dabei die ganze Woche über von sogenannten StEPlerinnen des Ingolstädter Autobauers. Das sind junge Frauen, die sowohl Studium als auch Ausbildung bei Audi absolvieren.

Sie standen den Nachwuchsforscherinnen kompetent mit Rat und Tat zur Seite. Am Dienstag beispielsweise bauten die Schülerinnen innerhalb weniger Stunden einen Fernlichtassistenten. Verschiedene Bauteile wurden dabei anhand eines Schaltplans zusammen gelötet. Außerdem lernten die Mädchen mit aktuellen Autos Fahrerassistenzsysteme wie den Audi active lane assist oder den Audi side assist kennen. Im Anschluss entwickelten die Gymnasiastinnen und Fachoberschülerinnen selbst ein System, das Auffahrunfälle verhindert.

Auf dem Programm stand auch ein Besuch an der Technischen Hochschule Ingolstadt. Dort führten die Teilnehmerinnen Experimente zum interaktiven Automobil durch. Zudem erhielten sie Informationen über das Studienangebot an der THI. Ein vollgepacktes Programm also, das den Schülerinnen auch bei den heißen Temperaturen viel Spaß gebracht hat.

Heute haben sie ihre Forschungsergebnisse im Bildungswesen der Audi AG umfassend und sehr souverän präsentiert.

Im Publikum saßen neben Vertretern von Audi und Politik, auch Sponsoren wie die bayme vbm und natürlich die stolzen Eltern.

Es war zu spüren, dass die Mädchen mit dem Technikvirus infiziert und vom Forscherinnen-Camp total begeistert sind.

Bereits zum siebten Mal hat das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft das Projekt initiiert. In Zusammenarbeit mit Audi und der THI.

Bbw, Autobauer und Hochschule verfolgen ein gemeinsames Ziel: den Anteil von weiblichen Fachkräften kontinuierlich zu erhöhen.

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