Forderungskatalog für Christkindlmarkt Neuburg

Neuburg (intv) Noch im Dezember erhielt die Stadt Neuburg die Kündigung vom Verkehrsverein. Der Christkindlmarkt in der oberen Altstadt soll das letzte Mal stattfinden, wenn sich nichts ändert. Denn die Kosten laufen aus dem Ruder. Anfang der Woche setzten sich die Verantwortlichen zusammen und suchten eine Lösung. Dem Stadtrat Neuburg liegt nun ein Forderungskatalog vor. Hauptforderungen sind eine finanzielle Unterstützung durch die Stadt und eine Markterweiterung durch Buden in der Amalienstraße. Die Verbindung zwischen Schloss und Karlsplatz lehnte der Stadtrat allerdings schon 2017 mehrheitlich ab. Laut dem Stadtoberhaupt Bernhard Gmehling seien die Forderungen teilweise berechtigt, bei anderen hätte er seine Zweifel. Allerdings komme es nicht nur auf seine Meinung an, sondern auch auf die des Stadtrates. Der Vorsitzende des Verkehrsvereins, Friedhelm Jahn, ist nach dem Gespräch positiv gestimmt. Er hätte das Gefühl, dass die Stadt bestrebt sei, dass der Verkehrsverein weiterhin den Christkindlmarkt veranstalte. Jetzt liegt es am Stadtrat. Je nachdem, wie dieser entscheidet, wird der Verkehrsverein wie bisher Veranstalter bleiben oder auch nicht. Falls nicht, dann muss sich die Stadt Neuburg Gedanken machen, wie sie den Christkindlmarkt am Laufen hält. Bis Ende Februar will der Verkehrsverein eine endgültige Entscheidung.