Forderung nach mehr Demokratie: AfD Wahlkampf in Eichstätt

Eichstätt (intv) Der Bayerische AfD-Landeschef Martin Sichert ist von Pfaffenhofen direkt weiter nach Eichstätt. Dort hat die AfD ins Alte Stadttheater zur Wahlkampfveranstaltung geladen. Zur Veranstaltung in geschlossenen Räumen ist auch der Bundesvorsitzende Jörg Meuthen gekommen. Sichert erzählte gleich am Anfang seiner Rede von seinem Tag in Pfaffenhofen, hat aber offenbar mit den Zahlen etwas durcheinander gebracht.

„Ich komm grad aus Pfaffenhofen, da war auch eine Wahlkampfveranstaltung. Ich muss sagen, da waren wir 250 AfD Zuhörer auf dem Stadtplatz in Pfaffenhofen und ungefähr 50 bis 100 Gegendemonstranten“, sagte Sichert.

Den Weg ins alte Stadttheater in Eichstätt haben rund 100 AfD-Anhänger gefunden. Sie kamen auch um ihn zu sehen: Jörg Meuthen, der Bundesvorsitzende der AfD. In seiner Rede sprach er viel über die anderen Parteien und sorgte mit Sticheleien wie „Heißlufthorst“ und „Aluhutsöder“ für Lacher im Saal. Meuthen selbst hat sichtlich Spaß daran, die anderen Parteien auf diese Weise anzugehen.

Die Wahlkampfthemen der AfD machte Martin Sichert in seiner Rede zuvor deutlich. Ein zentrales Problem seiner Meinung nach: die Parteien erzählen vor der Wahl alles mögliche, halten sich danach aber an nichts. „Die mit Abstand wichtigste Forderung der AfD ist die direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild auf allen Ebenen, damit die Bürger zwischen den Wahlen eingreifen können“, so Sichert. Im Wahlprogramm stehen außerdem Überschriften wie „Islamisierung stoppen“ oder „Asylchaos beenden“.

Nach gut zwei Stunden ist alles gesagt bei der AfD. Dann heißt es nur noch schnell sammeln für die Parteikasse.