Flutpolder: Umweltministerin Ulrike Scharf muss Kritik einstecken

Neuburg-Schrobenhausen (intv)  Größtmöglicher Hochwasserschutz – das ist das Ziel des neuen Flutpolders Riedensheim. Gestern fand der Spatenstich mit Umweltministerin Ulrike Scharf statt, 2019 soll der Polder in Betrieb genommen werden. Allerdings stößt die Hochwasserschutzmaßnahme nicht überall auf Begeisterung. Denn nur vier Kilometer von Riedensheim entfernt ist ein weiterer Polder bei Bertoldsheim geplant. Viele Anwohner sehen eine Gefahr in dem ansteigenden Grundwasser und sind gegen das Vorhaben. „Der Polder ist mit 470 Hektar doppelt so groß. Wir haben in einem Gemeindegebiet dann zwei Überflutungsflächen“, so Georg Hirschbeck, Bürgermeister von Rennertshofen. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf hält aber dagegen: „Es gibt nur noch wenige Standorte in Bayern, an denen wir Flutpolder bauen können.“