Fischsuppe im Mittelpunkt des medialen Interesses

Ingolstadt (intv) Wenn die Ingolstädter Medien anfangen sich für Fischsuppe zu interessieren, dann hat SPD-Fraktionsvorsitzender Achim Werner seine Finger im Spiel. Dass dies hoffentlich nicht wörtlich zu nehmen ist, dachten sich die ins SPD-Haus zum Essen geladenen Journalisten, als sie den verbundenen Finger des Hobbykochs erblickten. Tatsächlich sei das Messer, mit dem er den Fisch geschnitten hatte, etwas zu scharf gewesen, so Achim Werner.

Seit er 1998 zum ersten Mal in den bayerischen Landtag gewählt wurde, veranstaltet der SPD-Fraktionsvorsitzende das jährliche Fischessen mit den Ingolstädter Pressevertretern. Ziel der Veranstaltung ist ein gemeinsamer Gedankenaustausch. Vier Wochen vor der Kommunalwahl ging es dabei vor allem um das Thema Wahlkampf. So wurde auch ein Blick auf die neuen SPD-Plakate geworfen, welche am Wochenende aufgehängt werden. Plakatierte die SPD bis jetzt nur Sprüche auf einem dunkelblauen Hintergrund, so wird ab Samstag Veronika Peters die Ingolstädter von den Plakaten aus anlächeln. Gesicht zu zeigen sei in einem Kommunalwahlkampf nun mal unumgänglich, so Veronika Peters.

Die SPD ist mit ihrer OB-Kandidatin mehr als zufrieden. Sie motiviere die Mitglieder dazu, sich mit neuem Feuereifer für die Partei zu engagieren, so Achim Werner. Durch sie würde die Ingolstädter SPD eine Frischzellenkur bekommen.

Veronika Peters ist jedoch nicht das Einzige, was die SPD in Ingolstadt antreibt. Einer Umfrage nach könnte es im März tatsächlich zur Stichwahl zwischen SPD und CSU kommen. Das wäre, so Peters, das erste Mal seit Menschengedenken, dass der Kommunalwahlkampf in Ingolstadt spannend wird.

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